Behandlung von Angststörungen in der Klinik für Psychosomatik im Allgäu
Ständige Sorgen, die nicht mehr aufhören. Panikattacken, die aus dem Nichts kommen. Das Gefühl, dass Angst den Alltag übernimmt – und man nicht mehr weiß, wie man wieder rauskommt. Wenn Ihnen das bekannt vorkommt, sind Sie in der Alpcura Fachklinik für Psychosomatik im Allgäu richtig.
Als Klinik für Psychosomatik behandeln wir das gesamte Spektrum psychosomatischer Erkrankungen – Angststörungen sind eine davon, neben Depressionen, Burnout, Traumafolgestörungen und vielen weiteren. Sie werden bei uns nicht isoliert nach einer einzelnen Diagnose behandelt, sondern mit Blick auf Ihre gesamte Situation. Unser interdisziplinäres Team aus Ärzten, Psychologen und Therapeuten begleitet Sie fernab des Alltagsstresses, in ruhiger Umgebung im Allgäu.
Warum Patientinnen und Patienten zu uns kommen:
- Behandlung des gesamten Spektrums psychosomatischer Erkrankungen, einschließlich Angststörungen
- Stationäre Akutbehandlung und psychosomatische Reha unter einem Dach
- Interdisziplinäres Team aus Ärzten, Psychologen und Therapeuten
- Gesetzlich und privat Versicherte gleichermaßen willkommen
- Bewährte Verfahren: Psychotherapie, Verhaltenstherapie, Entspannungsverfahren
- Heilsame Umgebung im Allgäu als Teil des Therapiekonzepts
Psychosomatische Erkrankungen im Überblick – Angststörungen als eine von vielen
Psychosomatische Erkrankungen zeigen sich auf ganz unterschiedliche Weise – körperlich, emotional oder im Verhalten. Angststörungen zählen zu den häufigsten davon: Etwa ein Viertel der Menschen erlebt im Laufe des Lebens eine behandlungsbedürftige Angststörung. Panikattacken gehören dabei zu den fünf häufigsten Angsterkrankungen überhaupt.
In der Alpcura Klinik behandeln wir Angststörungen nicht getrennt von anderen psychosomatischen Erkrankungen, sondern als Teil eines größeren Spektrums. Depressionen, Burnout, Traumafolgestörungen, somatoforme Beschwerden und viele weitere Krankheitsbilder gehören ebenso zu unserem Behandlungsangebot.
Formen von Angststörungen
Zu den häufigsten Formen zählen:
Generalisierte Angststörung (GAD):
Anhaltende, übertriebene Sorgen ohne konkreten Anlass
Panikstörung:
Plötzliche Panikattacken mit körperlichen Reaktionen wie Herzrasen oder Schweißausbrüchen
Soziale Angststörung:
Angst vor sozialen Situationen und der Bewertung durch andere
Spezifische Phobien:
Übermäßige Angst vor bestimmten Objekten oder Situationen, wie Höhen oder Spritzen. Darunter auch Agoraphobie (Angst vor Situationen, aus denen eine Flucht schwer erscheint, etwa in einem Fahrstuhl oder auf weiten Plätzen)
Angststörungen können sich auch körperlich äußern – ohne dass eine organische Ursache erkennbar ist. Diese psychosomatische Angststörung zeigt sich zum Beispiel durch Herzrasen, Schwindel oder Schweißausbrüche als Reaktion auf innere Anspannung.
Neben Angststörungen behandeln wir unter anderem:
- Depressionen
- Panikstörungen und Agoraphobie
- Soziale Ängste und spezifische Phobien
- Zwangsstörungen
- Traumafolgestörungen (PTBS)
- Burnout und Erschöpfung
- Anpassungsstörungen
- Somatisierungs- und funktionelle Körperbeschwerden
- Chronische Schmerzstörungen
- Essstörungen
- Persönlichkeitsstörungen
- Psychische Begleiterkrankungen chronischer körperlicher Erkrankungen
Unser Therapieangebot bei Angststörungen
Jeder Mensch bringt eigene Erfahrungen und Belastungen mit. Die Ziele der Behandlung besprechen wir individuell mit Ihnen. Der Weg dorthin folgt einem strukturierten Behandlungsprogramm, das sich an den Vorgaben der Kostenträger orientiert – mit einem festen Grundgerüst, das für alle Patientinnen und Patienten gilt. Mehr Informationen zum Therapieprogramm finden Sie auf unserem Youtubekanal. Einen Beispieltherapieplan für die Rehabilitation können Sie gerne telefonisch bei uns erfragen.
Die TP hilft dabei, unbewusste Konflikte, Beziehungserfahrungen und biografische Zusammenhänge besser zu verstehen und nachhaltige Veränderungen zu ermöglichen.
Verhaltenstherapeutische Methoden unterstützen dabei, belastende Denk- und Verhaltensmuster zu erkennen und zu verändern. Je nach Erkrankung kommen unter anderem Expositionsverfahren, Emotionsregulation, Achtsamkeit und alltagsbezogene Übungen zum Einsatz.
Systemische Therapieansätze beziehen das soziale Umfeld, Beziehungsmuster und vorhandene Ressourcen mit ein und eröffnen neue Perspektiven für Veränderungen.
Einzel- und Gruppentherapie ergänzen sich und ermöglichen sowohl individuelle therapeutische Arbeit als auch neue Erfahrungen im geschützten Miteinander.
Körpertherapie, Sporttherapie, Kunst-, Musik-, Ergo- und Physiotherapie fördern den Zugang zu eigenen Ressourcen und unterstützen den therapeutischen Prozess.
Progressive Muskelentspannung, Atemübungen und Achtsamkeitsverfahren helfen dabei, innere Anspannung abzubauen.
Bei Bedarf ergänzen Diagnostik und medikamentöse Therapie die psychotherapeutische Behandlung.
Unsere Beratungsangebote unterstützen Sie auch bei gesundheitlichen, beruflichen und sozialen Fragestellungen.
Akutbehandlung oder psychosomatische Reha?
Nicht jede psychosomatische Erkrankung – auch nicht jede Angststörung – braucht denselben Behandlungsweg.
Stationäre Krankenhausbehandlung (Akutbehandlung): Wenn eine unmittelbare, intensive Behandlung erforderlich ist – etwa bei schweren Panikattacken oder starkem sozialem Rückzug – ist die stationäre Akutbehandlung der richtige erste Schritt. Für die Aufnahme ist eine ärztliche Einweisung mit Verordnung von Krankenhausbehandlung erforderlich.
Stationäre psychosomatische Reha: Ist die akute Phase überwunden oder steht eine längerfristige Stabilisierung im Vordergrund, ist die psychosomatische Reha der passendere Weg. Die Behandlung dauert in der Regel vier bis acht Wochen. Beide Behandlungsformen sind bei entsprechender Indikation nahtlos kombinierbar.
Diagnostik und Behandlungsablauf
Präzise Diagnostik für eine zielgerichtete und individuelle Behandlung
Vor Beginn der Behandlung steht eine umfassende medizinische und psychotherapeutische Diagnostik: ein ausführliches Aufnahmegespräch, standardisierte Testverfahren und die Einordnung in das Behandlungsprogramm.
Die persönlichen Ziele der Behandlung werden gemeinsam mit Ihnen besprochen. Der Ablauf selbst folgt einem festgelegten Grundprogramm, das sich an den Vorgaben der Krankenkassen und Rentenversicherungsträger orientiert und für alle Patientinnen und Patienten gleichermaßen gilt. Einen Beispieltherapieplan für die Reha können Sie gerne direkt bei uns telefonisch erfragen. Weitere Informationen zu den Therapien finden Sie auf unserem Youtubekanal.
Nachsorge
Ganzheitliche Behandlung für umfassendes Wohlbefinden und nachhaltige Genesung
Eine psychosomatische Erkrankung – ob Angststörung oder eine andere Diagnose – ist mit dem Ende des stationären Aufenthalts nicht automatisch abgeschlossen. Bereits während der Behandlung planen wir gemeinsam mit Ihnen die ambulante Weiterbehandlung, damit die Fortschritte der Therapie im Alltag erhalten bleiben und ein Rückfall vermieden wird.
Einblicke in unseren Klinikalltag
Wie der Alltag in der Alpcura Klinik aussieht, welche Therapieformen zum Einsatz kommen und wie unser Team arbeitet, zeigen wir auch auf unserem YouTube-Kanal. Dort finden Sie Videos rund um unser Therapiekonzept und das Leben in der Klinik.


