Kontakt

FACHKLINIK ALLGÄU

 

Peter-Heel-Straße 29

 

87459 Pfronten

 

Zentrale: +49 (0) 8363 691 - 0

 

Patientenaufnahme: +49 (0) 8363 691 - 119

 

E-Mail: info@fachklinik-allgaeu.de

Behandlung

Unsere Leistungen in der Behandlung im Bereich Pneumologie

  • ganzheitlich verhaltenstherapeutische Grundausrichtung
  • Schwerpunkte
  • Kontraindikationen
  • Diagnostik
  • Ziele
  • Behandlungsdauer

Grundausrichtung

Bei der Behandlung in unserer Fachabteilung für Pneumologie verfolgen wir eine ganzheitlich verhaltensmedizinischen und Grundausrichtung. Diese umfasst medizinische, psychologische, pflegerische, krankengymnastische, sporttherapeutische sowie soziotherapeutische Elemente.

Ganz konkret heißt das: Wir ermitteln die individuelle Dosierung Ihrer Medikamente und stellen Ihnen einen Behandlungsplan zusammen. Wir bieten Ihnen spezielle Schulungen bei Diabetes, Hypertonie und Adipositas. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie durch Entspannungsverfahren Stress besser bewältigen und Ihr Leben gesünder gestalten (Ernährungsberatung). Wir helfen Ihnen dabei, das Rauchen aufzugeben. Wir geben Ihnen psychologische Unterstützung. Unsere Therapien umfassen Atemphysiotherapie, spezialisierte Sport- und Trainingstherapien und Ergotherapie mit Hilfsmittelberatung. Außerdem steht Ihnen unsere Sozialberatung bei Fragen rund um Ihre berufliche Zukunft und finanzielle Hilfen zur Seite.

Schwerpunkte

In der pneumologischen Abteilung der Alpcura Fachklinik Allgäu in Pfronten liegen unsere Schwerpunkte in Diagnose, Behandlung, Therapie und Anschlussheilbehandlung bei:

  • COPD (chronisch obstruktiver Bronchitis), Lungenemphysem jeglicher Genese
  • chronische Bronchitis
  • Asthma bronchiale
  • Zustand nach Pneumonie
  • Zustand nach Operationen am Thorax
  • Nachbehandlung nach Lungentumor-Erkrankung
  • Zustand nach Pleuraempyem, Pneumonie
  • Zustand nach Lungenembolie
  • schlafbezogenen Atemstörungen und Schlafapnoe
  • Obesitas-Hypoventilationssyndrom
  • respiratorischer und ventilatorischer Insuffizienz
  • chronischer Ateminsuffizienz mit intermittierender Selbstbeatmung
  • Lungenfibrose und Sarkoidose
  • Rheumalunge
  • Bronchiektasen jeglicher Genese
  • Sinubronchiales Syndrom
  • Vorbereitung zur Lungentransplantation
  • Zustand nach Lungentransplantation
  • Infektanfälligkeit
  • respiratorischer und ventilatorischer Insuffizienz
  • Kombination mit anderen internistischen Erkrankungen (z. B. Adipositas)
  • Patienten mit psychischen Begleiterkrankungen wie Angststörungen, Syndrome des depressiven Formenkreises inkl. Anpassungsstörungen, somatoforme Störungen, die eine Indikation zu begleitenden psychologischen Interventionen erfordern (gemeinsamer Behandlungspfad Psychopneumologie)

Kontraindikationen

Nicht behandelt werden können Patienten mit

  • aktiver unbehandelter infektiöser (offener) Tuberkulose
  • Tumor-Neubildungen (möglich ist eine Vor- oder Nachbehandlung bei Operationen, Strahlen- oder Chemotherapie)
  • organischem Psychosyndrom
  • Alkohol- oder Drogenabhängigkeit
  • mangelnder Bereitschaft bzw. Fähigkeit zu aktiver Mitarbeit bei der Krankheitsbewältigung

Diagnostik

Die Fachklinik verfügt sowohl über die gesamte apparative und räumliche Ausstattung, die zur Diagnoseerstellung internistisch-pneumologischer Krankheitsbilder erforderlich ist, als auch über eine umfassende medizinisch-technische Ausstattung, die für die Durchführung aller gängigen pneumologischen Therapieverfahren notwendig ist.

Ziele

Die grundlegenden Ziele der pneumologischen Rehabilitation an der Alpcura Fachklinik Allgäu lauten:

  • Verbesserung der Atemfunktion
  • Erlangung maximaler Selbständigkeit und nützlicher Aktivität
  • Erlangung maximaler Kompetenz im Umgang mit der Erkrankung
  • Wiederaufnahme oder Fortsetzung der früheren beruflichen Tätigkeit oder Ausbildung für besser geeignete Arbeit
  • Minimierung der Folgen der Krankheit für Familie und Gesellschaft

Behandlungsdauer

In  einigen Fällen zeichnet sich in dieser vorgegebenen Zeitspanne ab, dass  sich die Hauptziele der AHB (also zum einen die vollständige Teilhabe  am alltäglichen  Privatleben und zum anderen die Wiederaufnahme der vorherigen oder  einer anderen Berufstätigkeit) auch nicht im Rahmen einer stufenweisen  Wiedereingliederung erreichen lassen. In solchen Fällen wird eine  Verlängerung des Heilverfahrens beim Kostenträger beantragt.  Dieser Schritt erfolgt, wenn realistisch erwartet werden kann, dass die  angestrebten Ziele im intendierten Zeitrahmen erreichbar sind.